Geeigneter Wandaufbau mit 25mm Abachi
Verfasst: 23. August 2010, 16:27
Hallo,
ich bin neu im Saunabau, zwar seit vielen Jahren begeisterter Saunabesucher, aber bisher nicht in der eigenen Sauna.
Wir sind vor ca. 6 Monaten in unser neues Haus eingezogen, die Sauna war zwar von Anfang an geplant, ist aber erst in ein paar Jahren auf der Liste gewesen - aus Kostengründen und weil es noch viel anderes am Haus zu tun gibt.
Mein Saunabau ist der Realität nun viel näher gerückt, weil ich eine recht große Menge Abachiholz (80x25mm) sowie Leuchten, Silikonkabel, Steuerung, Glatüre etc. fast kostenlos bekommen habe. Ich habe genug, um damit nicht nur die Saunabänke zu bauen, sondern auch die komplette Wandverkleidung damit zu machen. (Ich denke, das ist normalerweise nur nicht üblich, weil´s in Abachi zu teuer wäre, aber wie gesagt, war fast geschenkt).
Meine Sauna soll in einen Raum 298cm x 177cm kommen, die Rückwand ist eine Kelleraußenwand (gut isoliert, Beton, 5cm Styropor, 2cm Innenputz), die eine Seitenwand Beton, 5cm Styropor, 2cm Innenputz, die andere Seitenwand gemauert und verputzt, Vorderwand mit Türöffnung Ziegel verputzt.
So, nun zu meiner eigentlichen Frage: Welche Wandaufbauten sollte ich wählen? Ich habe mir folgendes überlegt und hätte gerne Feedback:
(Aufbau jeweils von innen nach außen)
Rückwand (zur Kelleraußenwand):
-25mm Abachi
-Damfsperre/Aluminiumfolie
-44mm Profilholz, dazwischen Mineralwolle
-5-10mm (möglichst dünn) Sperholz oder ähnliches (dient nur damit Mineralwolle drinnen bleibt)
-ca. 100mm Luftraum (hier wird Abluftabsaugung befestigt, Lautsprecher, Saunalicht)
(ab hier der isorast-Wandaufbau meines Hauses)
-20mm Innenputz
-50mm Styroporschicht
-100mm Beton
-200mm Styroporschicht
-...
Seitenwände (Innenwände) und "Türwand":
-25mm Abachi
-Damfsperre/Aluminiumfolie
-44mm Profilholz, dazwischen Mineralwolle
-5-10mm (möglichst dünn) Sperrholz oder ähnliches (dient nur damit Mineralwolle drinnen bleibt)
-25mm Lattung zur Hinterlüftung,
(ab hier normaler Wandaufbau meines Hauses)
Ist dies ein sinnvoller Wandaufbau?
Brauche ich die Hinterlüftung für die Seitenwände? Oder kann ich Profilholz und Mineralwolle direkt an die Seitenwände befestigen?
(ich will nicht zu viel von den 177cm Raumbreite verlieren...)
Wohin lasse ich die Hinterlüftung entlüften? Soll ich dazu eine meiner beiden Absaugungen "opfern", die ich für die Sauna verwenden wollte? (ich habe eine kontrollierte Wohnraumlüftung, von der ich 2 Absaugungen im Saunaraum habe)
Und noch eine Frage: Habe in vielen Saunas gesehen, dass hinter und direkt über dem Ofen verfliesst ist, damit die Wand länger schön bleibt. Hat jemand Erfahrung damit?
Fliesen dann auf eine Gipskartonplatte vor der Dämmschicht?
Danke für eure Antworten!
Markus
ich bin neu im Saunabau, zwar seit vielen Jahren begeisterter Saunabesucher, aber bisher nicht in der eigenen Sauna.
Wir sind vor ca. 6 Monaten in unser neues Haus eingezogen, die Sauna war zwar von Anfang an geplant, ist aber erst in ein paar Jahren auf der Liste gewesen - aus Kostengründen und weil es noch viel anderes am Haus zu tun gibt.
Mein Saunabau ist der Realität nun viel näher gerückt, weil ich eine recht große Menge Abachiholz (80x25mm) sowie Leuchten, Silikonkabel, Steuerung, Glatüre etc. fast kostenlos bekommen habe. Ich habe genug, um damit nicht nur die Saunabänke zu bauen, sondern auch die komplette Wandverkleidung damit zu machen. (Ich denke, das ist normalerweise nur nicht üblich, weil´s in Abachi zu teuer wäre, aber wie gesagt, war fast geschenkt).
Meine Sauna soll in einen Raum 298cm x 177cm kommen, die Rückwand ist eine Kelleraußenwand (gut isoliert, Beton, 5cm Styropor, 2cm Innenputz), die eine Seitenwand Beton, 5cm Styropor, 2cm Innenputz, die andere Seitenwand gemauert und verputzt, Vorderwand mit Türöffnung Ziegel verputzt.
So, nun zu meiner eigentlichen Frage: Welche Wandaufbauten sollte ich wählen? Ich habe mir folgendes überlegt und hätte gerne Feedback:
(Aufbau jeweils von innen nach außen)
Rückwand (zur Kelleraußenwand):
-25mm Abachi
-Damfsperre/Aluminiumfolie
-44mm Profilholz, dazwischen Mineralwolle
-5-10mm (möglichst dünn) Sperholz oder ähnliches (dient nur damit Mineralwolle drinnen bleibt)
-ca. 100mm Luftraum (hier wird Abluftabsaugung befestigt, Lautsprecher, Saunalicht)
(ab hier der isorast-Wandaufbau meines Hauses)
-20mm Innenputz
-50mm Styroporschicht
-100mm Beton
-200mm Styroporschicht
-...
Seitenwände (Innenwände) und "Türwand":
-25mm Abachi
-Damfsperre/Aluminiumfolie
-44mm Profilholz, dazwischen Mineralwolle
-5-10mm (möglichst dünn) Sperrholz oder ähnliches (dient nur damit Mineralwolle drinnen bleibt)
-25mm Lattung zur Hinterlüftung,
(ab hier normaler Wandaufbau meines Hauses)
Ist dies ein sinnvoller Wandaufbau?
Brauche ich die Hinterlüftung für die Seitenwände? Oder kann ich Profilholz und Mineralwolle direkt an die Seitenwände befestigen?
(ich will nicht zu viel von den 177cm Raumbreite verlieren...)
Wohin lasse ich die Hinterlüftung entlüften? Soll ich dazu eine meiner beiden Absaugungen "opfern", die ich für die Sauna verwenden wollte? (ich habe eine kontrollierte Wohnraumlüftung, von der ich 2 Absaugungen im Saunaraum habe)
Und noch eine Frage: Habe in vielen Saunas gesehen, dass hinter und direkt über dem Ofen verfliesst ist, damit die Wand länger schön bleibt. Hat jemand Erfahrung damit?
Fliesen dann auf eine Gipskartonplatte vor der Dämmschicht?
Danke für eure Antworten!
Markus